Früher hätte ich wahrscheinlich darüber gelacht.
Affirmationen?
Sich jeden Tag positive Sätze vorsagen?
Was soll das bringen?
Soll ich mich morgens vor den Spiegel stellen und mir erzählen, dass ich erfolgreich, glücklich und frei bin – und plötzlich verändert sich mein Leben?
Ganz so einfach ist es natürlich nicht.
Heute, nach vielen Jahren Persönlichkeitsentwicklung, zahlreichen Coachings, Weiterbildungen, Büchern und vor allem eigenen Erfahrungen, sehe ich das Thema jedoch vollkommen anders.
Denn ich habe eines verstanden:
Die Worte, die wir jeden Tag zu uns selbst sagen, beeinflussen unser Denken. Unser Denken beeinflusst unsere Entscheidungen. Und unsere Entscheidungen beeinflussen irgendwann unser gesamtes Leben.
Was sagst du dir eigentlich jeden Tag selbst?
Darüber denken die wenigsten Menschen nach.
Wir sprechen jeden Tag mit uns selbst.
Manchmal bewusst.
Meistens jedoch vollkommen unbewusst.
„Das kann ich nicht.“
„Dafür bin ich zu alt.“
„Das schaffe ich sowieso nicht.“
„Ich habe immer Pech.“
„Andere haben es leichter als ich.“
„Ich habe nicht genug Geld.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Was sollen die anderen über mich denken?“
Kommt dir davon etwas bekannt vor?
Das Interessante daran ist:
Wenn wir solche Gedanken immer und immer wiederholen, beginnen wir irgendwann, sie zu glauben.
Und wenn wir etwas glauben, beginnen wir auch, danach zu handeln.
Oder eben nicht zu handeln.
Genau hier beginnt für mich die Kraft der Affirmationen.
Was sind Affirmationen überhaupt?
Für mich sind Affirmationen positive und bewusst gewählte Aussagen, mit denen wir unsere Gedanken auf die Richtung ausrichten, in die wir uns entwickeln möchten.
Dabei geht es nicht darum, sich selbst etwas vorzulügen.
Es bringt meiner Meinung nach nichts, sich jeden Morgen vor den Spiegel zu stellen und zu sagen:
„Ich bin Millionär.“
…wenn auf dem Konto 200 Euro liegen und man selbst überhaupt nichts dafür tut, seine Situation zu verändern.
Das ist für mich keine Persönlichkeitsentwicklung.
Das ist Wunschdenken.
Affirmationen können etwas anderes bewirken.
Sie können unsere Aufmerksamkeit verändern.
Sie können uns helfen, neue Gedanken zu entwickeln.
Sie können uns daran erinnern, wer wir sein möchten und in welche Richtung wir gehen wollen.
Und genau das habe ich auf meinem eigenen Weg immer stärker verstanden.
Dein Leben verändert sich nicht durch einen Satz
Das möchte ich ganz klar sagen.
Du kannst dir jeden Morgen sagen:
„Ich bin erfolgreich.“
Wenn du danach wieder ins Bett gehst und nichts tust, wird wahrscheinlich nicht besonders viel passieren.
Du kannst dir sagen:
„Ich bin frei.“
Wenn du aber niemals Entscheidungen triffst, die dich deiner Freiheit näherbringen, bleibt es nur ein schöner Satz.
Du kannst dir sagen:
„Ich werde mein Leben verändern.“
Wenn du aber jeden Tag genauso handelst wie gestern, wird morgen wahrscheinlich genauso aussehen wie heute.
Für mich funktionieren Affirmationen deshalb nur in Verbindung mit einer ganz entscheidenden Sache:
Handeln.
Gedanken geben dir eine Richtung.
Aber gehen musst du selbst.
Ich war nicht immer der Mensch, der ich heute bin
Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, sehe ich viele verschiedene Versionen von mir selbst.
Ich sehe den Jungen, der schon immer ein wenig anders war.
Ich sehe den Schüler, der seinen eigenen Kopf hatte.
Ich sehe den jungen Mann, der eine Ausbildung gemacht hat und schnell merkte, dass das noch nicht sein Weg sein konnte.
Ich sehe den Studenten.
Den Fachlehrer für Sport, Technik und Wirtschaftslehre.
Den Beamten.
Den Unternehmer.
Den Besitzer einer Fußballschule.
Den Betreiber einer Indoor-Soccerhalle.
Ich sehe einen Menschen, der Fehler gemacht hat.
Der Geld verloren hat.
Der falschen Menschen vertraut hat.
Der auf die Nase gefallen ist.
Und ich sehe den Menschen, der irgendwann Deutschland verlassen hat, ausgewandert ist und angefangen hat, sein Leben noch einmal vollkommen neu zu gestalten.
War das alles einfach?
Nein.
Ganz bestimmt nicht.
Aber heute weiß ich:
Bevor sich mein äußeres Leben verändert hat, musste sich zuerst etwas in meinem Kopf verändern.
Persönlichkeitsentwicklung hat mein Denken verändert
Ich habe in den vergangenen Jahren viel Zeit und viel Geld in mich selbst investiert.
In Coachings.
In Weiterbildungen.
In Bücher.
In Seminare.
In Gespräche mit Menschen, die anders denken.
Und natürlich in meine eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Früher war das Thema Mindset für viele Menschen etwas, worüber man eher gelächelt hat.
Heute beschäftigen sich immer mehr Menschen damit.
Und das ist meiner Meinung nach auch gut so.
Denn ich habe auf meinem eigenen Weg verstanden:
Du kannst dein Leben nur bis zu dem Punkt verändern, bis zu dem du bereit bist, dich selbst zu verändern.
Du kannst das beste System haben.
Du kannst die beste Geschäftsidee haben.
Du kannst die besten Menschen kennenlernen.
Du kannst großartige Möglichkeiten bekommen.
Wenn du aber tief in deinem Inneren immer wieder denkst:
„Ich kann das nicht.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Das funktioniert bei mir sowieso nicht.“
…dann wirst du dir irgendwann selbst im Weg stehen.
Genau deshalb finde ich das Thema Affirmationen so interessant.
Achte einmal darauf, wie du mit dir selbst sprichst
Stell dir vor, du würdest mit deinem besten Freund genauso sprechen, wie du manchmal mit dir selbst sprichst.
Wäre er dann noch dein Freund?
Wahrscheinlich nicht.
Wir machen einen Fehler und denken:
„Wie kann ich nur so dumm sein?“
Etwas funktioniert nicht und wir sagen:
„Ich wusste doch, dass ich es nicht schaffe.“
Wir sehen andere erfolgreiche Menschen und denken:
„Der hatte einfach Glück.“
Aber was passiert, wenn wir beginnen, diese Gedanken bewusst zu verändern?
Aus:
„Ich kann das nicht.“
wird:
„Ich kann es noch nicht, aber ich kann es lernen.“
Aus:
„Ich habe versagt.“
wird:
„Ich habe eine Erfahrung gemacht und weiß jetzt, wie es nicht funktioniert.“
Aus:
„Ich habe Angst vor Veränderungen.“
wird:
„Ich bin bereit, neue Wege auszuprobieren.“
Aus:
„Ich muss für immer so weitermachen.“
wird:
„Ich übernehme Verantwortung für die Richtung meines Lebens.“
Merkst du den Unterschied?
Das Problem ist nicht immer unsere Situation.
Manchmal ist das Problem die Geschichte, die wir uns jeden Tag über unsere Situation erzählen.
Wiederholung verändert unsere Gewohnheiten
Eine Affirmation einmal zu sagen und danach wieder zu vergessen, wird wahrscheinlich wenig verändern.
Es geht um Wiederholung.
Um Kontinuität.
Um tägliche Gewohnheiten.
Das ist übrigens nicht nur bei Affirmationen so.
Es gilt für fast alles im Leben.
Du wirst nicht fit, weil du einmal Sport machst.
Du baust kein Unternehmen auf, weil du einmal motiviert bist.
Du entwickelst kein neues Mindset, weil du ein Buch liest.
Du veränderst dein Leben nicht, weil du an einem Sonntagabend einen motivierenden Beitrag auf Facebook gesehen hast.
Veränderung entsteht durch Wiederholung.
Durch die kleinen Dinge, die wir jeden Tag tun.
Und genau das finde ich so faszinierend.
Wir überschätzen oft, was wir in einer Woche erreichen können.
Aber wir unterschätzen vollkommen, was wir in einem Jahr verändern können, wenn wir jeden Tag ein kleines Stück in die richtige Richtung gehen.
Meine Affirmationen müssen zu meinem Leben passen
Ich glaube, jeder Mensch sollte seine eigenen Affirmationen finden.
Sätze, die zu seinem Leben passen.
Zu seinen Zielen.
Zu seinen Herausforderungen.
Zu dem Menschen, der er werden möchte.
Für mich könnten solche Affirmationen zum Beispiel lauten:
Ich übernehme Verantwortung für mein Leben.
Ich bin bereit, jeden Tag etwas Neues zu lernen.
Ich konzentriere mich auf Lösungen statt auf Probleme.
Ich investiere in mich und meine persönliche Entwicklung.
Ich treffe meine eigenen Entscheidungen.
Ich habe den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen.
Ich lerne aus meinen Fehlern und wachse an meinen Erfahrungen.
Ich bin dankbar für das, was ich habe, und arbeite an dem, was ich erreichen möchte.
Ich handle, anstatt nur über meine Ziele nachzudenken.
Und eine Affirmation ist für mich besonders wichtig:
Ich gestalte mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen.
Denn genau darum geht es für mich.
Visualisierung: Kannst du dein zukünftiges Leben sehen?
Neben Affirmationen finde ich auch das Thema Visualisierung unglaublich spannend.
Kannst du dir vorstellen, wie dein Leben in drei Jahren aussehen soll?
Wo lebst du?
Mit welchen Menschen verbringst du deine Zeit?
Wie sieht dein Alltag aus?
Was machst du morgens, wenn du aufstehst?
Womit verdienst du dein Geld?
Wie fühlst du dich?
Viele Menschen wissen ganz genau, was sie nicht möchten.
Sie möchten nicht mehr jeden Morgen zur Arbeit fahren.
Sie möchten keinen Stress.
Sie möchten keine Geldsorgen.
Sie möchten nicht abhängig sein.
Sie möchten nicht unglücklich sein.
Aber wenn du sie fragst:
„Wie soll dein Leben stattdessen aussehen?“
…dann wird es plötzlich still.
Und genau das ist meiner Meinung nach ein Problem.
Denn wie möchtest du ein Ziel erreichen, wenn du überhaupt nicht weißt, wohin du gehen möchtest?
Ich hatte ein Bild von meinem Leben
Auch ich habe mir irgendwann die Frage gestellt:
Drazen, wie möchtest du eigentlich leben?
Meine Antwort war relativ klar.
Ich wollte frei sein.
Ich wollte reisen.
Ich wollte neue Länder kennenlernen.
Ich wollte meine Zeit selbst einteilen.
Ich wollte mit Menschen arbeiten, die zu mir passen.
Ich wollte online arbeiten können.
Ich wollte Systeme aufbauen.
Und ich wollte nicht mein gesamtes Leben davon abhängig sein, jeden Tag an einem bestimmten Ort anwesend sein zu müssen.
Heute bin ich seit über drei Jahren ausgewandert.
Ich reise.
Ich entdecke die Welt.
Ich arbeite online.
Ich habe meine Partnerin an meiner Seite.
Ich habe eine Community aufgebaut.
Und aus meiner jahrelangen Suche, meinen Fehlern und meinen Erfahrungen ist schließlich die DMC-Methode entstanden.
Ist alles exakt so gekommen, wie ich es mir früher vorgestellt habe?
Nein.
Natürlich nicht.
Das Leben verläuft nicht nach einem perfekten Drehbuch.
Aber ich hatte eine Richtung.
Und genau diese Richtung hat viele meiner Entscheidungen beeinflusst.
Aus Gedanken müssen Entscheidungen werden
Das ist für mich der entscheidende Punkt dieses gesamten Artikels.
Affirmationen alleine verändern dein Leben nicht.
Visualisierung alleine verändert dein Leben nicht.
Motivation alleine verändert dein Leben nicht.
Du kannst dir das schönste Leben vorstellen.
Du kannst dir jeden Morgen die besten Affirmationen sagen.
Aber irgendwann musst du aufstehen.
Irgendwann musst du handeln.
Irgendwann musst du eine Entscheidung treffen.
Ich musste die Entscheidung treffen, mich weiterzubilden.
Ich musste die Entscheidung treffen, das Beamtentum zu verlassen.
Ich musste die Entscheidung treffen, Unternehmer zu werden.
Ich musste die Entscheidung treffen, nach Rückschlägen weiterzumachen.
Ich musste die Entscheidung treffen, Deutschland zu verlassen.
Ich musste die Entscheidung treffen, mich mit digitalen Möglichkeiten zu beschäftigen.
Und ich musste immer wieder die Entscheidung treffen:
Ich gebe nicht auf. Ich suche weiter.
Vielleicht war genau das meine stärkste Affirmation.
Was sagst du dir ab heute selbst?
Vielleicht liest du diesen Artikel und denkst:
„Interessantes Thema.“
Dann machst du den Blog zu und morgen ist alles wieder wie vorher.
Kannst du machen.
Oder du probierst einfach einmal etwas aus.
Nimm dir ein Blatt Papier.
Schreibe fünf Sätze auf.
Fünf Sätze über den Menschen, der du sein möchtest.
Nicht irgendwann.
Nicht „vielleicht“.
Nicht „wenn alles gut läuft“.
Sondern in der Gegenwart.
Zum Beispiel:
Ich übernehme Verantwortung für mein Leben.
Ich entwickle mich jeden Tag weiter.
Ich erkenne Möglichkeiten und habe den Mut, sie zu prüfen.
Ich lerne aus meinen Fehlern.
Ich gestalte mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen.
Lies dir diese Sätze regelmäßig durch.
Aber dann kommt der wichtigste Teil:
Handle danach.
Denn deine Worte können deinem Leben eine Richtung geben.
Aber deine Entscheidungen bringen dich ans Ziel.
Mein Leben hat sich verändert, weil ich mich verändert habe
Heute weiß ich, dass die größte Veränderung meines Lebens nicht meine Auswanderung war.
Es war nicht die Selbstständigkeit.
Es war nicht mein Online-Business.
Und es war auch nicht die DMC-Methode.
Die größte Veränderung begann viel früher.
Sie begann in meinem Kopf.
In dem Moment, in dem ich aufgehört habe zu glauben, dass mein Leben einfach so weiterlaufen muss, wie es bisher gelaufen ist.
In dem Moment, in dem ich begonnen habe, Verantwortung zu übernehmen.
In dem Moment, in dem ich angefangen habe, anders zu denken.
Und irgendwann auch anders zu handeln.
Genau deshalb glaube ich heute:
Achte auf die Worte, die du jeden Tag zu dir selbst sagst.
Denn aus Worten entstehen Gedanken.
Aus Gedanken entstehen Überzeugungen.
Aus Überzeugungen entstehen Entscheidungen.
Aus Entscheidungen entstehen Gewohnheiten.
Und aus deinen Gewohnheiten entsteht irgendwann dein Leben.
Wenn du Lust hast, dich mit Menschen zu umgeben, die ebenfalls neue Wege gehen, an ihrem Mindset arbeiten und sich mit neuen Möglichkeiten beschäftigen, dann kannst du gerne in unserer kostenlosen Telegram-Gruppe „Deine Chance 2026“ vorbeischauen.
Dort kannst du dir in Ruhe anschauen, was wir machen, unsere Ergebnisse verfolgen, Fragen stellen und dir deine eigene Meinung bilden.
Telegram-Gruppe „Deine Chance 2026“
Vielleicht beginnt Veränderung nicht mit einem großen Ereignis.
Vielleicht beginnt sie mit einem Gedanken.
Mit einem Satz.
Mit einer Entscheidung.
Und vielleicht ist genau heute der richtige Tag, um dir selbst eine neue Geschichte über dein Leben zu erzählen.
Denn bevor sich dein Leben verändert, musst du dir selbst erlauben zu glauben, dass Veränderung überhaupt möglich ist.
Lieben Gruß
Drazen